Fragen bringt Wissen
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Das A-Modell zur Erfolgsmessung beruflicher Weiterbildung

Auf welchem Wege erwerben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Kenntnisse und Fähigkeiten, um erfolgreich an ihrem Arbeitsplatz tätig zu sein? Nur zu einem kleinen Anteil über Schulungsmaßnahmen. In einem Artikel auf CHECKpoint eLearning http://www.checkpoint-elearning.de/article/10155.html werden diese Wege aufgezeigt, so dass deutlich wird, dass nur ein ganzheitlicher Ansatz den Erfolg beruflicher Weiterbildung und damit den Nutzen für das Unternehmen bestimmen kann.

Das A-Modell von Bruce C. Aaron ist ein geeignetes Hilfsmittel, um Problemstellungen zu definieren, analysieren und durch geeignete Maßnahmen zu lösen. Der Artikel gibt einen ersten Überblick und verweist auf ein vertiefendes White-Paper der Firma Questionmark.

Fernunterricht ist beliebt

Fernunterricht ist beliebt! Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Stiftung Warentest. Von den rund 400.000 Teilnehmern am Fernunterricht im Jahr beantworteten mehr als 2.000 Personen im April 2011 einen Fragebogen der Stiftung. Hauptargument für die Nutzung des Fernunterrichts waren die zeitliche (89%) und räumliche (72%) Flexibilität. Das Ergebnis der Umfrage zeigte auch den Nutzen der Weiterbildung auf: 17% berichteten von einem beruflichen Aufstieg, 16% erhielten mehr Gehalt und 11% fanden einen neuen Job.

Fernunterricht wird überwiegend privat finanziert. Nur 16% erhalten Zuschüsse vom Arbeitgeber und 12% Fördermittel vom Staat. 20% der Teilnehmer brechen den Fernkurs ab. Häufigste Gründe für den Ausstieg waren Zeitprobleme und nicht ausreichende Motivation.

Weitere Ergebnisse der Befragung können auf test.de nachgelesen werden.

Vortrag: Lernerfolg und Kompetenz bewerten

Prof. Dr. Jörg Stratmann referierte am 12.04.2011 an der Karl-Franzens-Universität in Graz zu den Themen eKlausuren und ePortfolio. Das Video der einstündigen Veranstaltung kann im Podcast-Portal der Universität angesehen werden.
Zum Thema eKlausuren gab bekannte Allgemeinheiten mit ein paar guten Beispielen, der Einsatz von ePortfolios in Universitäten zur Lernprozessbegleitung wurde gut thematisiert, so dass dieser Vortragsteil in der anschließenden Diskussion im Mittelpunkt stand. Der Referent wurde zum Abschluss nach der erforderlichen Medienkompetenz der Lehrenden gefragt. Leider auch hier nur Allgemeinheiten als Antwort und so musste die Veranstaltung selbst als ein gutes Beispiel mangelnder Medienkompetenz herhalten:

  1. Die Folien mit violetter Schrift auf schwarzem Hintergrund waren schlecht zu lesen.
  2. Der Raum war sehr gut mit Mikrofonen ausgestattet, nur keiner der Diskutanten nahm von ihnen Notiz, so dass die Diskussion sehr schwer zu verfolgen war.
  3. Die Kameraführung war für die Aufzeichnung nicht optimal.

Es gibt noch viel Kompetenz zu vermitteln bis die technisch unterstütze Lehre das bietet was sie könnte. Machen Sie sich selbst ein Bild und klicken Sie hier. Einen Vorteil haben Sie durch die Technik: Sie bestimmen den Ausstieg aus dem Vortrag durch Tastendruck.

Kein Betrügen mehr bei Online-Prüfungen

In den USA ist nach einer Untersuchung des Babson College jeder dritte Student in mindestens einem Onlinekurs eingeschrieben und die Zahl der Betrugsversuche während einer Online-Prüfung hat sich in den letzten Jahren verdoppelt. Diese Zahlen machen deutlich, dass der Sicherheit von Online-Prüfungen eine große Bedeutung zukommt.

Im Whitepaper “Maintaining Student Convenience while Achieving Academic Integrity” hat die Firma SoftwareSecure die Nutzung von Online-Lernen und die Möglichkeiten des Betrügens bei Prüfungen beschrieben. Sechs Millionen Studenten nehmen in den USA an Online-Kursen mit entsprechenden Prüfungen teil. Bei MBA Prüfungen versuchen über 50% (nach einer Studie der Rutgers Universität) sich unerlaubte Vorteile, z.B. durch verborgene Notizen, Surfen im Netz, Verwendung von Smartphones oder das Speichern von Formeln in programmierbaren Taschenrechnern zu verschaffen.

SoftwareSecure bietet ein System an, mit dem bei Online-Prüfungen das Mogeln verhindert wird. Der Prüfling wird eindeutig authentifiziert, ein gesicherter Browser verhindert das Surfen im Netz und eine Video/Audio-Aufzeichnung stellt sicher, dass keine anderen Hilfsmittel verwendet werden.

Das empfehlenswerte Whitepaper ist bei SoftwareSecure unter der Adresse http://www.softwaresecure.com/US/resources/WhitePaper.aspx kostenlos erhältlich.

Weitere Informationen zum System finden Sie im TELERAT Blog: http://www.testimnetz.de/2011/06/14/sichere-online-prufung-auch-zu-hause-ablegen/

eLearning-Kolloquium: eProfilPASS

Im eLearning-Kolloquium der HTW in Berlin wurde am 27.01.2011 der eProfilPASS vorgestellt. Er ist die elektronische Variante des erfolgreichen (über 100.000 Verkäufe) papierbasierten ProfilPASS. Mit eProfilPASS können Jugendliche und Erwachsene ihre Fähigkeiten und Kompetenzen kontinuierlich dokumentieren und bei Bedarf (z.B. bei einer Bewerbung) anderen nachweisen. Die Analyse des eigenen Kompetenzprofils unterstützt Entscheidungen bei der Berufswahl oder der Lebensplanung.

Die Dokumentation der vorhandenen Kompetenzen erfolgt nicht durch Ergebnisse von Kompetenztests sondern durch das Aufstellen einer Kompetenzbilanz, d.h. einer Sammlung der eigenen Erfahrungen mit der anschließenden Zuordnung zu Kompetenzen. Aktivitäten in verschiedenen Bereichen sind Indikatoren für eine Kompetenz. Wenn eine Person die Haushalts-, die Vereins- und die Portokasse in der Firma führt, dann hat er die Kompetenz mit Geld umzugehen.

Eine Schwierigkeit besteht darin, den einzelnen Kompetenzen Namen zu geben und sie treffend zu beschreiben. Die Erstellung des eProfilPASS muss daher durch eine beratende Person begleitet werden. Der Vorschlag, ein vorgegebenes Kompetenzraster zu verwenden wurde mit der Begründung verworfen, dass es die gewünschte Ergebnisoffenheit verhindere. Die leichte Anwendbarkeit wurde einer vermeintlichen Perfektheit geopfert. Diese Diskussion erinnert fatal an den Disput über die Verwendung offener und geschlossener Fragen in Prüfungen und Tests.

eProfilPASS wurde in 2010 erprobt und soll im Mai 2011 allgemein genutzt werden können. Weitere Informationen auf http://eprofilpass.helliwood.de/